Stiftung Dolomiten UNESCO

Die Dolomiten – „die schönsten Berge der Welt“ (R. Messner), „die schönste natürliche Architektur der Welt“ (Le Corbusier). Auf welche Weise auch immer sie benannt werden, fest steht, dass ihre monumentale Erhabenheit und ihre geologische und geomorphologische Einzigartigkeit unbestreitbar sind.

Die „Bleichen Berge“ , welche sich durch ihre geschärften Felsnadeln, die felsigen Wände und die zahlreichen Naturparke charakterisieren lassen, haben es geschafft, in die Weltnaturerbenliste der UNESCO aufgenommen zu werden. Am 26. Juni 2009 hat das Welterbe-Komitee der UNESCO, im Rahmen der Sevilla-Sitzung, entschlossen, die landschaftliche Schönheit der Dolomiten offiziell zu prämieren. Um genauer zu sein, handelt es sich um neun Berggruppen, welche geographisch voneinander getrennt sind, doch trotzdem ein einheitliches Ganzes bilden, und die sich über die Provinzen Bozen-Südtirol, Trient, Belluno, Pordenone und Udine erstrecken.

Die Aufnahme in die Welterbenliste stellt eine außerordentliche Ehre dar (G. Heiss bezeichnet diese Anerkennung sogar als „Nobelpreis für Naturgüter), nicht nur für die betroffenen Provinzen sondern auch für den italienischen Staat sowie für die gesamte Menschheit. Aus diesem Grunde ruft eine solche begehrte Auszeichnung wichtige Verpflichtungen und eine große Verantwortung hervor: das Engagement der gesamten Völkergemeinschaft für die Erhaltung und für den Schutz dieses einzigartigen und unersetzlichen Erbes soll stets gefördert und forciert werden.